Story

In den frühen Siebzigerjahren war das einst elegante, nun eher heruntergekommene Stadtviertel Venice in Los Angeles der Schauplatz einer amerikanischen Kulturrevolution. Während sich Airbrush-Künstler, Autobastler und Rockmusiker die günstigen Häuser und Werkstätten rund um den Abbott Kinney Boulevard mit Tagträumern und Kleinganoven teilten, begannen die Jugendlichen von Venice damit, sich ihre eigenen Surfbretter zu shapen und damit über die Wellen des Pazifiks zu reiten. Als die kalifornischen Behörden in einem besonders heißen Sommer die Wasserversorgung drosselten, waren es erneut diese coolen, sonnengebräunten und langhaarigen “Dogtown Boys”, die mit ihren Skateboards die leeren Abwasserkanäle und Betonbecken der Swimmingpools in ihrer Nachbarschaft eroberten. Als Cadillac Wheels im Jahr 1973 ein neuartiges weiches Skateboard-Rad aus Polyurethan einführte, hatte die Jugend von Venice endlich das richtige Material, um ihren lässigen Surf-Stil von den Wellen auf den Beton zu bringen. Was folgte, sollte als weltweite Revolution des Skateboardfahrens in die Geschichte eingehen.

 

 

Von Dogtown in die Vorstadt von München

Zur selben Zeit verbrachten auf der anderen Seite der Erde zwei bayerische Teenager ihre Tage damit, auf Skateboards durch die Straßen ihres Dorfes zu rollen, ihre Fahrräder zu pimpen, die amerikanischen Skatemagazine zu durchblättern und vom coolen und lässigen Lebensstil Kaliforniens zu träumen. Und auch wenn Bernd Georgi und Horst Kern es während der goldenen Jahre der Skateboardkultur nie bis nach Venice schafften, blieben sie ihrem Traum vom Leben abseits aller Konventionen doch treu. Ihre Karrieren in der Lifestyle-Modeindustrie führten sie später sogar bis Südafrika und Hong Kong. Im Jahr 1996 gründeten die beiden ihre eigene Firma und produzierten fortan qualitativ hochwertige Accessoires und Reisegepäck für große Marken aus aller Welt.

 

 

Eine Hommage an die Bohème von Venice Beach

Mit Floyd kehren die beiden Unternehmer mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Gepäckproduktion zu ihren Wurzeln zurück. Ihre neue Marke und die unkonventionellen rollenden Reisekoffer sind inspiriert von den Träumen ihrer Jugend. Sie sind eine Ode an den Geist der Siebzigerjahre-Bohème von Venice und die bunte Formensprache der Skateboards, Surfboards, Motorräder und umgebauten Automobile, die in jenem pulsierenden Jahrzehnt in Los Angeles entstanden. So möchte Floyd dem modernen Reisenden ein wenig von jener Lässigkeit zurückgeben, die er auf den freudlosen, mit schwarzen Einheitskoffern endlos rotierenden Gepäckbändern der Welt bereits verloren geglaubt hatte. Und wenn in der oft eintönigen und ermüdenden Welt des modernen Reisens nur noch ein Funke Coolness glimmt, dann ist es die Mission von Floyd, ihn neu zu entzünden.

Floyd Travel Cases on Wheels

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